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Oh mann, ich habe es echt vernachlässigt – American Horror Story weiter zu reviewen!

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Die Briarcliff-Nervenklinik in den 60er Jahren. Es sind allzu reale Schrecken, die die Insassen der berüchtigten Anstalt an der US-Ostküste in den Wahnsinn treiben. Unter dem harten Regiment der strengen Nonne Schwester Jude rücken die Spezialisten den Geisteskrankheiten ihrer Patienten zu Leibe, und hinter jeder Ecke lauern schockierende Geheimnisse. Ob dämonische Besessenheit, Entführungen durch Außerirdische oder die Ankunft des psychopathischen Frauenmörders „Bloody Face“ – die Nervenärzte des Irrenhauses müssen bald erkennen, dass auch ihre Wissenschaft gegen manche Phänomene machtlos ist

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Staffel zwei wird ja etwas zwiespältig beurteilt. Ist Staffel 1 irgendwie für viele bekömmlich, habe ich in Staffel 2 auch ein paar mal die Nerven behalten müssen. Nichts desto trotz haben sich die Macher an vieles herangetraut, was ich am Horrorfilm schätze.

Allen voran Jessica Lange, die als Schwester Jude eine Nervenklinik mit einem strengem Regiment führt, dass mehr wie einmal am Sadismus kratzt. Als der Frauenmörder „Bloody Face“ eingeliefert wird, geraten die düsteren Wände von Briarcliff gehörig ins Schwanken.

Evan Peters as Kit Walker on American Horror Story Season 2 Asylum S02E04 7

Neben wiederkehrenden Darstellern wie Sarah Paulson, Lily Rabe,  Zachary Quinto, Frances Conroy oder Evan Peters, bereichern Neuzugänge wie James Cromwell als Arthur Arden die Serie. Und es ergänzen Cloe Sevigny und Joseph Fiennes den grandiosen Cast.

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Verstörender und brutaler als ihr Vorgänger fällt diese Staffel aus, zum Teil hart an der Schmerzgrenze. Eine Parabel über Machtmissbrauch und der zweifelhaften Moral der katholischen Kirche. Mit Themen wie Gewalt, Exorzismus, Menschenversuche, Aliens und einem Nazi-Arzt darf man sich auf einige unbequeme und teils verwirrende Stunden einstellen.

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Doch keine Horror-Story ohne gelegentliche Muntermacher.
Humor, Sarkasmus, spleenige Figuren,visuell beeindruckende Kamerafahrten und musikalische Finessen kommen auch bei Asylum nicht zu kurz. Und ich schwöre, dieses Lied wird man tagelang nicht los!

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