Schlagwörter

,

Bei manchen Dingenw erde ich mittlerweile wirklich nostalgisch. 12 Kingdoms oder Juuni Kokki ist auch schon wieder 10 Jahre her, als ich die Serie kennenlernte. Basierend auf einer Romanreihe erzählt dieser Anime verschiedene Geschichten der 12 Königreiche.

12Kingdoms01

Das Konzept dieser Welt ist grundlegend für die Kurzgeschichten: den 12 Reichen ist ein Heiliges Tier, Kirin, zugeteilt. Es erscheint als Einhorn oder in humanoider Form. Seine Aufgabe ist es einen Herrscher zu erwählen der nach dem göttlichen Willen regiert.  Je länger eine Regentschaft andauert umso besser geht es dem Land. Um dieses zu garantieren erlangt der König Unsterblichkeit. Kommt der Herrscher vom Rechten weg ab erkrankt das Kirin und stirbt und mit ihm der Herrscher.12Kingdoms02

Den größten Part nimmt die Geschichte um Yoko Nakajima ein. Eine sehr angepasste Schülerin, die von dem Kirin des Landes Kei, Keiki, zur neuen Herrscherin erwählt wird.  Sie wird von mysteriösen Albträumen geplagt, in denen sie  von Bestien angegriffen wird.12Kingdoms03

An einem Tag wird sie von einem mysteriösen Mann in ihrem Klassenzimmer aufgesucht, und von einem monströsen Vogel angegriffen. Der Fremde, Keiki, bringt sie undzwei Schulkameraden in Sicherheit und redet davon Yoko in „Ihre Welt“ zurückzubringen.12Kingdoms04

Yoko kommt in eine fremde Welt, deren Regeln sie zunächst nicht begreift: Menschen, Youma (Tiere) und Hanjuu (Halb Mensch/halbTier) wachsen in Früchten an Bäumen, sie wird immer wieder angegriffen und wurde vermeintlich von Keiki alleine gelassen.

Nach etlichen wiedrigkeiten schafft sie es in das Königreich En, dessen König seit 500 Jahren herrscht. Shoryuu und sein Kirin Enki haben die politische Situation beobachtet, können aber  gemäß den Gesetzen dieser Welt nicht eingreifen. Shoryuu erweist sich dennoch als Yokos Freund und auch Ratgeber im Bezug auf Keiki. Immerhin macht er seinen Job seit 500 Jahren.12Kingdoms10

Der erste Teil endet mit Yokos Krönung zu „Sekishi“, der neuen Königin von Kei.

12Kingdoms07

Die darauffolgenden Geschichten handeln sich ebenfalls an den Büchern ab. Was ganz angenehm ist, da man die Folgen somit auch autonom voneinander schauen kann. So ist dei Nächste Handlung gut 4 Jahre vor der ersten und handelt von der Wahl des Königs von Tai. Taiki ist wie Yoko in Japan geboren worden, da seine Ranka von einem Shoku erfasst wurde, einem Sturm der beide Welten miteinander verbindet.

Etwas, was mir besonder gefallen hat, war die Unterschiede der einzelnen Kirins. Ist Keiki eher ein würdevoller, sehr ernsthafter Zeitgenosse und Enki eher immer ein wenig maulig, ist Taiki ein unsicherer, kleiner Junge, der Angst hat zu versagen.

12KingdomsTaikiSanshiKeiki_apologizing

Die nächsten Folgen, die den größten Teil einnehmen handeln ein Jahr nach Yokos Thronbesteigung. DIe junge Königin ist nach wie vor noch nicht mit allen Regeln dieser Welt vertraut und muss  sich erst einmal gegen ihren Hof behaupten, der sie am liebsten sofort stürzen würde.

Nach einem zwischenfall entscheidet Yoko einige Zeit in Kei unter den Menschen zu leben um zu verstehen, was für ien Königreich sie erschaffen will und zugleich auch das Leben in diesem Land zu verstehen. Dabei kommen so einige unschöne Dinge zum vorschein.

12Kingdoms08

Gleichzeitig wird die Geschichte von Sanshou und Suzu erzählt. Sanshou ist die tochter des ermordeten Königs von Hou und wurde nach der Revolte zunächst in ein Risen, eine Art Waisenhaus + Altenwohnsitz, gegeben und ist lange unfähig sich mit ihrer Rolle abzufinden. Sie macht alle dafür verantwortlich, vor allem Gekei, den Verwalter der Provinz Kei in Hou, der die Revolte anführte.Shoukei_cherry_blossoms

Suzu ist im Japan der 1910er Jahre in einen Shoku geraten und lebt seitdem in der Welt der 12 Königreiche. Sie wurde in die Liste der Unsterblichen aufgenommen und hat knapp 90 Jahre der Dame Riyu gedient, die sie gequält und erniedrigt hat. Als sie von Yoko hört glaubt sie die Königin Keis würde sie retten und sie als Einzige verstehen.Suzu_in_Hourai

Ich könnte noch mehr erzählen, aber dabei belasse ich es. fakt ist, die Geschichte lebt von ihren Charakteren und deren Entwicklung. Was sehr schön ist, denn der Charme entsteht dadurch, dass Yoko z.B keine  strahlende Heldin ist und das ein oder andere mal heftig mit Keiki aneinander gerät, oder Shoryuu und Enki sehr häufig eher an ein altes Ehepaar erinnern, dass sich pausenlos kabbelt. Und all die liebenswerten Nebencharaktere wie der gutmütige Rakushun, die Königin von Sai und ihre Kirin Sairin, Yokos Klassenkameraden Yuka und Asano und all die anderen.

In diesem Sinne: ich habe Spaß gehabt, diese Serie nach all den Jahren mal wieder zu sehen.

ENKIHITSEN-OKEIKITAIKINTAI-O

 

Werbeanzeigen