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Ich habe letztes Jahr, kurz vor Beginn der dritten Staffel begonnen mir Hannibal anzusehen. Zugegebenermaßen war ich auch erst einmal skeptisch, denn mein Bild des Dr. Hannibal Lecter war Anthony Hopkins und ich wollte mir das nicht „stören“ lassen.

Dennoch hat die TV-Serie, wie ich dann feststellte, einen ganz anderen Ton als die Filme und ich kann sie nur jedem empfehlen der Horror/Thriller mag und gerne isst. Hannibal ist ein Fest für jeden der Essen als Kunstwerk sehen will (Nein, kein schlechter Scherz)

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Die Gerichte sind jedes mal ein kleines Kunstwerk für sich. Ebenso das Kochen, doch später mehr dazu.

Zur Handlung selbst, muss man Abstand zur klassischen Geschichte nehmen, denn Hannibal ist nicht in den 70er-80er Jahren angesiedelt sondern in den 2010er Jahren, dementsprechend Mode, Technik und Gebaren.

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Die Handlung setzt vor der Handlung „Der rote Drache“ ein und zeigt einen deutlich anderen Will Graham: ein Dozent an der FBI-Academy, der mit seiner Fähigkeit, sich in Täter hineinzudenken nicht gut zurecht kommt. Korrekt würde es in der Psychologie als Eidetik bezeichnet werden: eine spezielle Form des Vorstellens, welche nahe an Wahrnehmungen herangehen, aber keine Halluzinationen sind. Während der ersten beiden Staffeln ist Will Graham nicht nur als beratender Ermittler anwesend sondern muss sich nicht nur mit Hannibals wahrer Natur konfrontiert sehen, sondern auch seiner eignen.

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Ein weiterer Grund sich die Serie anzusehen: Mads Mikkelsen. Sein Lecter ist nicht nur ein kompetenter Psychater , ein Serienmörder, sondern ein formvollendeter Gentleman, sondern auch auf seine weise attraktiv und charismatisch, ein Mann der verschiedene Instrumente spielt und… kocht!

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Jede einzelne Folge ist ein kleines Kunstwerk an Farben, Musik, kleinen Wortwitzen – die Szenen der Morde bewegen sich in einem surrealen Traumland zwischen Kunst und Schrecken. Und das Finale der 2. Staffel war wirklich das Finale einer großen Oper und von schrecklich düsterer Poesie.

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Morgen widme ich mich noch einmal dem großen roten Drachen!

 

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