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Ich bin verliebt!  In das englische Label „Merchant & Mills“. Ich muss jetzt nicht erklären welche Assoziationen das in mir hervorruft oder? Und falls doch, hier mal eine kleine Hilfe:

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Aber bevor ich abschweife, widmen wir uns der ganzen Sache. Merchant & Mills ist ein englisches Label dass sich auf Nähen, Nähzubehör und Schnitte spezialisiert hat. Wer jetzt irgendwelche ausgeklügelten Rüschen, Springfalten und co erwartet, ich muss euch enttäuschen, das hier ist etwas sehr bodenständiges, einfache Schnitte, aber solche, dass man sie immer und immer wieder machen will. Und das kommt mir entgegen – nachdem ich alle möglichen unbenutzten Burdas verschenkt und verkauft habe, war der Wunsch da: Ich will Schnitte die ich bei Bedarf abwandeln und immer wieder verwenden kann. Es ist beruhigend unaufgeregt und will das Rad nicht neu erfinden.

Merchant&MillsBooks

Kommen wir aber zu den beiden Büchern: Sewing Book und Workbook. Bereits die Optik kommt anders rüber, als sämtliches, was ich in Handarbeitsbüchern bisher gesehen habe. Ein stabiler Kartoneinband, Titel fertig. Das Sewing Book erinnert ein wenig an die modernisierte Form von „Haushaltstechniken“ – vieles mit Zeichnungen und wenige Fotos, dafür Stiche die per Hand durchgeführt werden, eine Einführung in die Nähmachine, Zubehör, Stoffkunde und Einsteiger Schnittmuster : Taschenbeutel, Kissenhüllen etc. Außerdem zwei Schnittmuster des Labels, welche man aber erst im Copyshop oder per Hand vergrößern muss. Das ist ein wenig blöd, aber schmälert den Gesamteindruck nicht.

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Das Workbook hingegen – ich gerate ins Schwärmen! Es erinnert optisch an ein höherpreisiges Modeheft, wunderschöne Fotografien und die einzelnen Modelle werden in verschiedenen Sichtweisen gezeigt. Was ich einfach wunderbar finde. Ebenso die Tatsache, dass man die Schnitt abwandeln kann: Das Kleid kann als Top, Shirt und Kleid gestaltet werden, ohne großartig etwas verändert werden muss. Und eine größere Bandbreite von Schnittgrößen – anders als in diversen Deutschen Schnittheften wo es immer nur bis 44 geht ist hier die größte Größe 48.

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Die Schnitte sind einfach, ohne ein dutzend Zubehör was man braucht bzw. man auch abschätzen kann, was an Extras dazugekauft werden muss, wie Vliesline oder Bundverstärker. Wenn jetzt jemand Panik hat: Inch und Yards sind nicht die Maßeinheit, sondern Meter und Zentimeter  ebenso welche Menge bei welcher Stoffbreite gebraucht wird. Ich hatte schon länger kein so schönes „Rund um Sorglos“-Paket bei einem Buch

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