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»Eines Tages, Baby, werden wir alt sein, oh Baby, werden wir alt sein und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.« Julia Engelmanns Slam-Beitrag »One Day« hat über Nacht eine Welle der Begeisterung ausgelöst und Millionen Fans im Netz gefunden. Ihre Message, Träume endlich in die Tat umzusetzen, trifft den Nerv der Zeit. Denn in jedem von uns steckt so viel mehr! Und diese mitreißende Energie zeichnet alle Texte in ihrem ersten Buch »Eines Tages, Baby« aus. Mal zart, mal kraftvoll und immer berührend, ruft Julia Engelmann dazu auf, mutig zu sein, das Glück zu suchen und das Leben zu leben, bevor es zu spät ist – »Los!, schreiben wir Geschichten, die wir später gern erzählen«

Klappentext

Der erste Band von Julia Engelmanns Poetryslamtexten geisterte schon länger in meinem Regal herum und endlich habe ich ihn auch gelesen.

Man male sich meine Verwunderung aus, als ich den Band seinerzeit im Buchladen sah: Gedichte?! Beworben neben „Bestsellern“, Unterhaltungsliteratur und Krimi?! Wo die sonst ein undankbares Schattendasein irgendwo in der dunklen Ecke fristen.

 Gelinde gesagt war ich etwas überrascht. Der Kauf war dann: ich finde das Cover schön und will es haben. Dekorativ im Regal macht sich das schmal Ding sehr gut.

Zum Lesen an sich: Gedicht machen sich natürlich am besten wenn sie Vorgetragen werden (Die Classic Love Poems sind dafür schon ein Beweis).

Die Themen sind klar umrissen: Leben, Träume leben, Erwachsen werden, Glücklich sein. Ich müsste mich vermutlich umsehen, ob es auch alle in Vortragsform sind, aber so lesen sie sich im ersten Moment wie das Tagebuch eines etwas introvertierten jungen Mädchens. Das macht die Texte damit auch jungen Lesern zugänglich, was ich extrem begrüßenswert finde. Lyrik ist leider doch etwas was man in der Schule mit Eichendorff etwas gelangweilt zurücklässt und sich lieber auf Hoffmann stürzt, um sich beim Sandmann angenehm gruseln zu können. Poetryslam kommt dann modern und humorvoll daher und läd zum lesen ein. Wenn das hilft Lyrik wieder Salonfähig zu machen, kann es gerne mehr sein.

Wer mehr erfahren will:

Julia Engelmann (Facebookseite)

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