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ClassicLovePoems

Manchmal muss es doch einfach sein. Die Classic Love Poems habe ich ja schon etwas länger, aber wie immer dauert es ewig bis ich zum Hören komme oder auch sage „Jetzt passt es auch, dass ich es mir anhöre.“ Mit Hamlet fremdele ich immer noch, obwohl ich nur Lobeshymnen lese. Ich hab einfach keine Lust es zu hören. Vielleicht kommt das irgendwann noch, momentan ist es aber nicht. Kommt nun einmal vor dass Bücher etliche Jahre bei mir im Regal stehen, bevor ich einen Gedanken dran setze sie zu lesen.

So nun aber zu den „Classic Love Poems“ – ca. 20 Minuten Laufzeit, gerade auch bei diesem herbstlichen Wetter ideal für dieses Bedürfnis sich einzukuscheln und wenn man die halbe Stunde Zeit zwischen den Veranstaltungen füllen will, aber keine Lust auf Musik hat.

Die Titelliste war da für mich sehr angenehm auf den ersten Blick:

  •  “How do I love thee?” by Elizabeth Barrett Browning
  • “Sonnet 116” by William Shakespeare
  • “Annabel Lee” by Edgar Allan Poe
  • “To Be One with Each Other” by George Eliot
  • “Maud” by Alfred, Lord Tennyson
  • “To His Coy Mistress” by Andrew Marvell
  • “Bright Star” by John Keats
  • “Love’s Philosophy” by Percy Bysshe Shelley
  • 1 Corinthians 13:4-8
  • “Meeting at Night” by Robert Browning
  • “The Dream” by Edna St. Vincent Millay
  • “The Passionate Shepherd to His Love” by Christopher Marlowe
  • “I carry your heart” by  E. E. Cummings
  • “She Walks in Beauty” by Lord Byron
  • “Give All to Love” by Ralph Waldo Emerson

Ungeheuchelt: am meisten habe ich mich über „1. Brief an die Korinther, Kapitel 13, 4-8“ gefreut, weil es eine der schönsten Definitionen über Liebe ist, die ich kenne.

Aber der Reihe nach: die Auswahl ist vielfältig, weder zu romantisch noch zu tragisch sondern geht über verschiedene Facetten zur Thematik „Liebe“. Euphorie, Langlebigkeit, Verzweiflung, tiefe oder leichtlebige Gefühle, Szenen und  Träume. Das macht dann doch Freude bei jedem Gedicht neu zuzuhören.

Allerdings womit ich nicht ganz 100% zurechtkam war der Vortrag von „How do I lobe thee“ und „The Dream“ – woran es genau liegt, kann ich nicht sagen, aber sie gefielen mir nicht wirklich im Vortrag.  Auch „The Passionate Sheperd to His Love“, war irgendwie nicht meins, was aber eher an diesem Motiv liegt, aber nicht am Vortrag selbst.

Meine Favoriten hier waren:

  • Erster Brief an die Korinther
  • Annabel Lee
  • I carry your heart

Alles in allem also durchaus eine schöne Zusammenstellung und auch toll gelesen. Wer Lyrik mag und einer angenehmen Stimme zuhören will, für den sind die „Classic Love Poems“ eine Empfehlung. Und gerne kann der Herr mehr davon lesen. Auch wenn es eher unwahrscheinlich ist: Wie wäre es mit Rainer Maria Rilke?

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