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Genießen auf Italienisch

Italienischer Genuss mit Bella Nigella: Endlich gibt es wieder Nachschlag von Nigella Lawson! In ihrem neuen Buch verrät sie all ihre Lieblingsrezepte aus bella Italia. Vom würzigen Chili-Krebs-Risotto über zarte Tagliata bis zum duftenden Zimt-Mandel-Kuchen schmeicheln die Speisen dem Gaumen. Insgesamt 120 traditionelle Rezepte für Pasta, Fleisch- und Fischgerichte, Gemüse und Beilagen, Gebäck und Partyfood sowie Süßspeisen hat die Kultköchin in dieser kulinarischen Liebeserklärung an Italien versammelt. Beim Anblick der stimmungsvollen Food-Fotos läuft einem das Wasser schon beim Durchblättern im Mund zusammen. Die unkomplizierten und raffinierten Rezepte garniert Nigella jeweils mit charmanten kleinen Geschichten und verleiht dem Buch so eine ganz persönliche Note. Aus ihrem großen Erfahrungsschatz liefert die Autorin wertvolle Zubereitungstipps, von denen sowohl Anfänger als auch passionierte Köche profitieren. „Genießen auf Italienisch“ ist ein Muss für alle, die die mediterrane Küche lieben!

Nigella! Hier habe ich mich ja schon einmal als Fan der britischen TV-Köchin geoutet. Neben Nigella Express findet sich „How to be an domestic Goddess“, „Nigella Bites“ und „Feast“ in meinem Kochbuch regal und da nun bald das neue „Simply Nigella“ rauskommt – starte ich doch mal damit die Bücher vorzustellen. Aber ums zu erklären: Nigellissima war meine erste Kochsendung der Dame, die seinerzeit in Deutschland auch auf Sixx ausgestrahlt wurde. Während sonst Männer die Kochsendungen dominieren, war ich erst mal perplex: „Eine Journalistin, die dem Hausfrauenimage Glamour verleihen will? Na ob das was wird?“ Und es wurde was.

Man muss dazu sagen sie unterscheidet sich in sofern von den üblichen Verdächtigen: Gordon Ramsey oder Jamie Oliver, da sie mit der Ausstattung einer durchschnittlichen Küche kocht und zu Gunsten der Convenience Rezepte verändert. Will man gehobene Küche, wird man enttäuscht sein, das hier ist ein Kochbuch für : „Ich komme Abends heim, habe Hunger, will lecker essen aber bitte keinen großen Aufwand.“

Ich würde das Kochbuch eigentlich weniger als „italienische“ Küche bezeichnen sondern eher „anglo-italienisch“ und regt dennoch zum Kochen an (auch wenn ich nie vorhabe schwarze Spaghetti zu kochen). Es gibt so etwas wie der Crumble mit roten Pflaumen und Amaretti, Spaghetti mit Knoblauch und Semmelbröseln oder ein Thunfisch, Rucola Zitronen-Pesto. Alles Dinge die man ohne größere Schwierigkeiten in jedem Supermarkt bekommt.

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