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Where can Londoners and visitors find quiet places to meet and talk?

London is an exciting place to be, but not everyone wants to be in a noisy environment listening to loud music. Perhaps they want to be somewhere where they can read a book, or sit and linger for a while. Many visitors to the capital long to discover places off the beaten track – find a delightful garden to sit in or a tree-lined walk by a river.
Busy Londoners are often looking for somewhere to go which is an alternative to lively venues; a place where things are understated rather than grabbing their attention…

Quiet London is a guide to quiet places to meet, drink, eat, swim, rest, shop, sleep or read. It includes interesting, attractive places where people don’t have to strain to hear each other speak. There are short descriptions for each venue, alongside travel and contact details and simple but atmospheric photographs in colour and black and white.

Ein wunderschöner, kleiner Reiseführer! Seien wir ehrlich: kennt man einen Reiseführer, kennt man sie alle: Touristenattraktionen, In-Restaurants und Sparzierwege für die Erinnerungsfotos. Absolut okay, ich habe selbst genügend im Regal, wenn die erste Reise geplant werden soll sind sie für mich, wie für viele andere auch, unverzichtbar. Doch ab und an stresst dieser Puls ungemein, manchmal will man einfach nur Ruhe – und das Hotelzimmer allein reicht da nicht.

Und da ist mir dieser Reiseführer in die Hände gefallen. Positiv ist erst mal, er sieht nicht danach aus, eher eine Mischung aus einem A5- Bildband und Informationsbereitstellung. Mit wenigen Worten werden Bibliotheken und Buchhandlungen, Parks, Gärten, Kirchen und Friedhöfe, kleine Geschäfte, Cafes, Galerien, Pubs und Hotels mit den Adressen genannt, die sich abseits der typischen Touristenorte befinden.

Zu lesen gibt es natürlich nicht sehr viel und was zu beanstanden wäre, sollte man es als Reiseführer gebrauchen wollen: keinen Tubeplan, keine Stadtkarte, allerdings ist das nichts, was man nicht auch vor Ort bekommt oder bereits hat – zugleich richtet sich das Buch auch an Einheimische, neue Wahllondoner ( zumindest meiner Theorie nach), wo es dann auch hinfällig ist. Ein Pro ist:  alle Öffnungszeiten, Internetpräsenz und Verkehrsanbindungen sind genannt, so dass man ohne große Schwierigkeiten hinfinden wird, höchstens das die Buslinien nicht die Station bezeichnen, empfand ich als störend. Es gibt keine reißerischen Beschreibungen der Orte sondern einen kurzen Text und ein Bild. Und das wiederum söhnt mich dann auch aus.

In jedem Fall ein kleiner, sehr schöner Reiseführer als Ergänzung zu den sonstigen Standarts wie Lonely Planet, Marco Polo und co.

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