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Als die Welt zerbrach, blieb ihre Liebe …

Die junge Kate Waithman lebt mit ihrer großen Liebe Patrick in Manhattan. Eines Morgens geht sie am Hudson River joggen, als plötzlich ein Flugzeug den Himmel durchbricht. Momente später ist das World Trade Center in Rauch gehüllt. Es ist das Gebäude, in dem Patrick arbeitet …

Dreizehn Jahre später fühlt sich Kate endlich bereit, ihr Herz wieder zu öffnen. Doch dann hat sie einen Traum, der realer scheint als alles, was sie umgibt – von dem Leben, das sie mit Patrick gehabt haben könnte. Während sie versucht, an der Vergangenheit festzuhalten, beginnt Kate zu ahnen, dass es für sie einen zweiten Weg zum Glück geben könnte …

Klappentext

Vorletztes Jahr habe ich mit Begeisterung „Solang am Himmel Sterne stehen“ gelesen.  Und nun war ich natürlich auch begeistert als ein neuer Roman von Kirstin Hamel im März erschienen ist und gleich gekauft. Jetzt dümplete er ne lange Zeit in meinem Leseregal rum und ich hab mir endlich die Zeit genommen eine Review zu schreiben. Ich hatte zunächst wieder ein „Märchen“ wie „Solang am Himmel Sterne stehen“ erwartet, aber die Geschichte ist eine ganz andere, aber nicht weniger schön oder schlecht.
Kathe und Patrick sind ein glückliches Paar als er beim Anschlag auf das World Trade Center  am 11. September ums Leben kommt. Kathe kann den Verlust nie wirklich verwinden und macht, weil Patrick sie dazu ermuntert hat, eine Ausbildung zur Musiktherapeutin.
Dann, dreizehn Jahre später, beginnt Kathe eine neue Beziehung. Ab der Nacht in der Dan ihr einen Heiratsantrag macht, beginnt sie von Patrick zu träumen. Viele Dinge aus den Träumen bestätigen sich obwohl Kate davon nichts wissen konnte und auf Grund der Träume besucht Kate einen Kurs für Gebärdensprache.
Durch die Träume, aber auch durch die Menschen die sie kennenlernt, stellt Kate ihr Leben mehr und mehr in Frage und nur langsam beginnt sie sich für ein neues, glückliches Leben zu öffnen.

Kathe ist mir von Beginn an sehr sympathisch gewesen und ich hätte sie gerne einmal gedrückt und ihr gesagt, dass alles gut wird. Sie ist ein sehr offener Mensch der einen Blick in ihr Herz zulässt und das hat mich zum weiterlesen gebracht.
Auch wenn man sich ziemlich zu Beginn schon denken kann wie es ausgeht war es fesselnd ihren Weg zu verfolgen und als Belohnung wartet am Ende dann noch eine Überraschung auf den Leser.

Kristins Schreibstil ist  toll. Sie schreibt mit viel Gefühl ohne das es jemals zuckertriefend kitschig wird. Was ich als wohltuend empfinde. Es ist wieder dieser „Märchen“-Stil wie auch bei „Solang am Himmel Sterne stehen“ – ganz klar Daumen hoch dafür.

Ganz klar eine Empfehlung für die Sommerlektüre im Garten.

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