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Stellt euch  das komplette Gegenteil der Gruselwelt von Tim Burton vor: unnatürlich blauer Himmel, übertrieben gelbe und grüne Wiesen, ein Set wie aus der „Heilen Welt“- Werbung der 50er/60er Jahre und einfach alles trieft vor bonbonfarbenem Kitsch. Willkommen in der Welt von „Pushing Daisies“!

PD1

In ihr lebt der Piemaker Ned, der eine einzigartige Gabe besitzt: er kann durch Berührung Totes wieder zum Leben erwecken. Berührt er es ein zweites Mal, stirbt es endgültig, und wenn er es innerhalb einer Minute nicht wieder berührt, stirbt dafür etwas anderes. Der einzige, der sein Geheimnis kennt, ist der Privatdetektiv Emerson Cod. Denn schließlich kann man schnell und gut  Geld verdienen, wenn man Ermordete einfach nach dem Mörder fragen kann. Doch dann geschieht etwas unvorhergesehenes: Ned soll die auf einem Kreuzfahrtschiff ermordete und über Bord geworfene Leiche von Charlotte Charles, genannt Chuck, befragen. Ned kennt sie aus seiner Kindheit, sie wohnte nebenan und von ihr bekam er im Alter von 10 Jahren seinen ersten Kuss. Nach dem Tod von Chucks Vater wuchs sie bei ihren Tanten Lily und Vivian auf, zwei verschrobenen Frauen, die sich nach dem Ende ihrer Karriere als berühmtes Synchron-Schwimmduo “ Darling Mermaid Darlings“ komplett in ihr mit Vogelkäfigen vollgestopftes Haus zurückgezogen haben. Als Ned Chuck erweckt, verliebt er sich sofort wieder in sie und bringt es nicht übers Herz, sie endgültig sterben zu lassen. Emerson Cod ist stinksauer, dass plötzlich eine Mitwisserin mit im Detektivgeschäft ist. Auch Olive Snook, die Bedienung in Neds „Pie Hole“,  ist unglücklich, denn sie ist in Ned verliebt und kriegt diesbezüglich kein Bein mehr auf den Boden.

PD12

Es gibt Serien, die sich anfühlen wie ein Biss in eine Schokoladentorte – so Pushing Daisies von Bryan Fuller: So süß, dass man vor Glück beginnt zu schielen. Eine bunte Kitschwelt voller absurd-liebenswerter Gestalten, einem schwarzen Humor und jeder Menge Komik

 

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